Schallschutztage

Fragen des Schallschutzes erhalten aktuell eine immer höhere Bedeutung bei gleichzeitig sich ausweitenden Anwendungsbereichen - das beginnt bei der Erarbeitung von Bebauungsplänen, wenn die zulässigen Schallemissionen den Umfang und die Art von Gewerbeansiedlungen begrenzen, erfordert unterschiedliche städtebauliche Maßnahmen im Rahmen der Verkehrsplanung und reicht bis zu den im Bestand erforderlich werdenden baulichen Ertüchtigungsmaßnahmen bei Änderung einer Gebäudenutzung.

Während der Fokus des Schallschutztages 2010 auf den zukünftigen Nachweisverfahren einer neuen DIN 4109 und den korrespondierenden Schallschutzanforderung lag, wird sich der diesjährige Schallschutztag schwerpunktmäßig mit dem städtebaulichen Schallschutz und seinen Anforderungen an den planenden Architekten beschäftigen. Ziel ist es, die teilweise recht komplexen Fragestellungen transparent darzustellen und die entsprechenden Konsequenzen und Umsetzungen zu erläutern.

Inhaltlich erweitert wird dieser Bereich durch zwei weitere aktuelle Themen: zum Einen werden wir uns mit der baukonstruktiven Lösung schallschutztechnischer Anforderungen an Aufzüge - ein Thema, das leider viel zu oft unbehandelt bleibt - beschäftigen und uns zum Anderen mit den Möglichkeiten und korrespondierenden Effizienzbetrachtungen auseinandersetzen, um Hörsamkeiten und Schallpegel in Räumen von Nichtwohngebäuden (z.B. Schulen, Schwimmbäder) zu verbessern.